URKUNDE 443 (17. Februar 798 — Reg. 2608) Schenkung des Arimbald in Zeilsheim im 30. Regierungsjahr unseres Herrn Karl, unter Abt Gundeland In Gottes Namen reichen wir, Erimbald und meine Gattin Altsuind, zu unserem Seelenheil eine Spende. Sie gelte dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, dessen Leib im Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Richbod als Abt vorsteht. Es ist mein Wille, daß diese Gabe ewige Dauer habe. Ich übergebe in Cilolfesheim (Zeilsheim, abgegangene Ortschaft nw. Ladenburg) eine Hofreite mit darauf errichteten Bauten, einen in dieser Hofreite liegenden Weingarten, 14 Joch Ackerland und die Hörigen Otman, Bougolf, Wendildrud und Gumbirg, mit Wirksamkeit vom heutigen Tag als ewiges Besitztum. Geschehen im Kloster Lorsch am 17. Februar (798). Handzeichen von Erimbald und Altsuind, welche gebeten haben, daß diese Schenkungsurkunde ausgestellt und gefertigt werde. Handzeichen von Hadebold, seinem Bruder, von Rutwin, Sigebert und Sigehelm. Ich, Reginbert, habe dies geschrieben.
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