Urkunde 436 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 436 (24. Juni 792 — Reg. 2384) Schenkung der Geilrad und der Waltdrad in Schwabenheim unter Kaiser (richtig: König) Karl und Abt Richbod Im gleichen Jahre machen auch wir, Geilrat und meine Tochter Waltrad, um unseres Seelenheiles und um der ewigen Wiedervergeltung willen eine Spende, die nach unserem Willen auf ewig gelten soll. Wir schenken dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius) dessen Leib im Kloster Lorsch ruht, unser Eigentum in Suaboheim (Schwabenheim/N. nw. Heidelberg), und zwar eine Hofreite mit dazugehöriger Hube, ferner in 143 Niwenheim (Heidellierg-Neuenheim) einen Weinberg und die Eigenleute Altbert, Bobbo, Adalhild, Helihild, Willifrid, Otger und Gozmund, Ruotlind vom gegenwärtigen Tage an — und alles übrige (wie oben) — bis: Vertragsfertigung. Geschehen im Kloster Lorsch am 24. Juni (792). Handzeichen der Geilrad und ihrer Tochter Waltdrad, welche diese Schenkung gemacht haben. Handzeichen der (Zeugen) Egisher, Hucbert, Ruothard, Sigewin, Ruothard, Radolf, Burgolf, Ruotbert, Friderich, Engilbert, Dietbert, Alpher Truthbald, Sigibert, und Mierold, Roholf, Liobold. Albald) Altman, Ich, Reginbert, habe (diese Urkunde) geschrieben und unterschrieben.


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