Urkunde 435 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 435 (24. September 792 — Reg. 2394) Schenkung der Bilihild im 24. Regierungsjahr unseres Herrn, des Königs Karl, unter Abt Richbod, am 24. September In Gottes Namen mache ich, Bilihilt, zu meinem Seelenheil dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius eine Vergabung. Der Heilige ruht im Oberrheingauer Kloster Lorsch, dem der Abt Richbod vorsteht. Ich bin gewillt, meine Gabe als für alle Ewigkeit gültig zu betrachten. Ich schenke meinen Besitz in pago lobodoninse (im Ladengau), und zwar in Suabeheim (Schivabenheim/N. nw. Heidelberg), nämlich einen Weinberg, vom gegenwärtigen Tage an und für alle künftige Zeit, auf Grund dieses Vertrages. Geschehen im Kloster Lorsch. Tag und Zeit wie oben. Handzeichen der Bilihild, welche diese Schenkungsurkunde ausstellen und fertigen ließ. Ich) Reginbert, habe sie geschrieben.


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