URKUNDE 426 (1. August 809 — Reg. 2994) Schenkung der Adalfrid in demselben Dorf im 41. Regierungsjahre Karls l., unter Abt Adalung Ich, Adalfrid*, vollbringe ein gutes Werk zu meinem, meines Mannes Otpert, meines Vaters Theotdacar und meines Sohnes Humbert Seelenheil. Es sei gewidmet dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, der in dem Oberrheingauer Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Herr Adalung als Abt vorsteht. Ich wünsche, daß meine Schenkung von ewiger Dauer sei. Ich gebe in pago ].obod(onensi == im Ladengau), und zwar in Scrizesheim (Schriesheim n. Heidelberg) und in Sahsenheim (Sachsenheimer Gemarkung mit Groß-, Hohen- und Lätzclsachscn zwischen Weinheim und Heidelberg) all mein Rebland, das ich augenblicklich in jenen Orten besitze, das mein Vater und meine Mutter mir dort hinterlassen haben und ich nach (ihrem Tode) besessen und innegehabt habe. Die Rebenpflanzungen liegen insgesamt in zwölf verschiedenen Gewannen. Ich übergebe und übertrage dies alles vom gegenwärtigen Tage an aus meinem Besitz- in das Eigentums- und Herrenredit des Hl. Nazarius. Künftig soll alles jener heiligen Stätte vermehrten Nutzen bringen. Geschlossen und gefertigt. Geschehen im Kloster Lorsch am l. August (809). Handzeichen der Adalfrid, welche gebeten hat, daß diese Schenkung festgestellt und bestätigt werde. Handzeichen der (Zeugen): Werinbert, Stralhelm, Engilbert, Gundold, Giselhelm, Marcher und Grimold, Gunzo. Altwin war der Schreiber. (Vermerk:) Die Schenkungen von bedeutenden Freigeborenen aus Liuthereshusun (Leutershausen s. Weinheim/B.) und Sahsenheim superior (Hohensachsen s. Weinheim) und Sahsenheim inferior (Großsachsen, Lützelsachsen) finden sich in den obigen Abschriften der Schenkungsurkunden, mit Ausnahme von zweien, welche hier folgen:
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