URKUNDE 425 (18. Januar 799 — Reg. 2653) Schenkung des Hochbert im nämlichen Dorf unter Kaiser (richtig: König) Karl und Abt Ridibod Im ersten Jahre danach, unter demselben Herrscher, mache ich, Hochbert, zu meinem und meines Bruders Otbert Seelenheil dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius eine Vergabung für ewige Zeiten. Der Heilige ruht in dem in pago rinensi (im Oberrheingau) ani Flusse Wisscoz (Weschnitz) gelegenen Kloster i.a.ui(esham == Lorsch), dem der ehrwürdige Richbod als Abt vorsteht. Ich schenke das, was mir meine Mutter Hiltdrad übergeben hat, damit ich es zu unserem Seelenheil an das vorher genannte Kloster übertragen soll. Es handelt sich um einen Weinberg in Scrizesheim (Schriesheim n. Heidelberg), der jederzeit jener heiligen Stätte zu Nutzen und Erfolg gereichen möge. Die Fertigung wurde durchgeführt. Geschehen im Kloster Lorsch am 18. Januar (799). Handzeichen des Stifters Hochbert. Handzeichen der (Zeugen) Meginher und Warmund. Ich, Reginbert, war der Schreiber.
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