URKUNDE 424 (12. Juni 798 — Reg. 2629) Schenkung des Helitpert im gleichen Dorf unter Kaiser (richtig: König) Karl und Abt Ridibod Ich, der Priester Helitpert, will im Namen Gottes zu meinem und meines Bruders Hadubert Seelenheil ein verdienstliches Werk verrichten. Ich errichte eine nach meinem Willen für ewig bestimmte Stiftung für den heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, welcher im Oberrheingauer Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Richbod als Abt vorsteht. Ich schenke als ewiges Besitztum einen halben Weinberg in Scrizesheim (Schriesheim n. Heidelberg), der früher im Besitze des Erphold und seines Bruders und (meines Bruders) Hadebert war. Jederzeit soll dieses Weingut jener heiligen Stätte steigenden Ertrag bringen. Der Vertrag ist damit rechtswirksam geworden. Geschehen im Kloster Lorsch am 12. Juni (798), im 30. Regierungsjahre unseres Herrn, des Königs Karl. Handzeichen des Schenkgebers Helitpert. Handzeichen des (Zeugen) Wallo. Ich, Thegan, habe auf Verlangen diese Schenkungsurkunde geschrieben.
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