URKUNDE 413 (14. Juni 801 — Reg. 2739) Schenkung des Bernhartd im gleichen Dorf im 33. Regierungsjahr unseres Herrn Karl, unter Abt Richbod Im Namen Gottes mache ich, Bernhard, zu meinem Seelenheil und um der ewigen Wiedervergeltung willen) damit ich es verdiene, Verzeihung meiner Sünden zu erlangen, eine Vergabung, von der ich wünsche, daß sie in Ewigkeit Bestand habe. Sie sei geweiht dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, dessen Leib im Oberrheingauer Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Richbod als Abt vorsteht. Ich schenke mein Eigentum in Dossenheim (n- Heidelberg), und zwar in dem Ortsteil, welcher Bernhartdeshusun (Bernhardshausen) genannt wird. Ich übergebe und übertrage meinen dortigen Weinberg und mein Ackerland, mit Ausnahme jener Hofreite mit Wohnhaus, welche ich vormals dem Hl. Medardus (Medardus-Kirche in Altrip oberhalb Ludwigshafen; im Besitze des Klosters Prüm/Eifel) übergeben habe. Alles übrige: Felder, Weingärten, Wiesen, Weiden, Wege, Wälder und Wasserrechte, übergebe und übertrage ich vom gegenwärtigen Tage an, gestützt auf diesen Vertrag, aus meinem in das Recht und unter die Herrschaft des Hl. Nazarius auf ewig zu eigen. Geschehen im Kloster Lorsch am 14. Juni (801) in der oben angegebenen Zeit. Handzeichen des Stifters Bernhard. Handzeichen der Priester: Erkenbert, Bicco, Eberwin, Leidrad, Engeiwan, Heilrad und Willo, Wolfbert — und der Geistlichen: Walther, Hiltwin und Theotmar, Wenilo. Ich, Reginbert, war Schreiber. 131
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