Urkunde 408 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 408 (4. Januar 791 — Reg. 2276) Schenkung des Maewin im gleichen Dorf; Jahr wie oben am 4. Januar Im gleichen Jahr überreiche auch ich, Maewin, dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, dessen Leib im Oberrheingauer Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürige Herr Richbod als Abt vorsteht, eine Gabe für ewige Zeiten. Ich schenke in Dossenheim (n. Heidelberg) eine halbe Hofreite, Felder, Wälder, Weinberge und Weiden; in ähnlicher Weise in Sickenheim (Mannheim-Seckenheim) Ländereien im Halte von 13 Morgen und zwei Leibeigene, nämlich Reginwiz und ihren Sohn Ratfrid. Vom gegenwärtigen Tage an und künftig sollen diese Güter jener heiligen Stätte jederzeit, gestützt auf diese vertragliche Übereinkunft, als Einkünftemehrung dienen. Handzeichen des Schenkgebers Maewin. Handzeichen der (Zeugen) Wigbert, Engilbert, Beinhard, Irminold, ferner Wolf, Ermenold und Altbert, Aldo. Ich, Ruodolf, habe (den Text dieser Urkunde) entworfen und geschrieben.


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