URKUNDE 405 (22. Juni 791 — Reg. 2331) Schenkung des Gerbert in demselben Dorf am 22. Juni Im 23. Regierungsjahr unseres Herrn, des ruhmreichen Kaisers (richtig: Königs) Karl. Ich, Gerbert, mache dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, der in dem am Flusse Wisscoz (Weschnitz) gelegenen Kloster l^a.ur(esham == Lorsch) ruht, dem der ehrwürdige Herr Richbod als Abt vorsteht, eine Schenkung, ich wünsche ihr ewigen Bestand und erkläre, daß sie vollkommen freiwillig erfolgt ist. Ich übergebe zu ewigem Besitz in Dossenheim (n. Heidelberg) eine Hube und zwei Weinberge, die ich von meinem Vater Uodo geerbt habe, damit diese Güter künftig jener Stätte jederzeit zu Nutz und Vorteil gereichen sollen. Der Vertrag Ist damit in Kraft getreten. Geschehen im Kloster Lorsch. Handzeichen des Gerbert, des Stifters. Handzeichen der (Zeugen) Welfrid und Hartbert. Ich, Reginbert, habe dies auf Bitten geschrieben und unterschrieben.
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