URKUNDE 399 (5. Juli 774 — Reg. 1054) Schenkung der Wisigard und ihres Sohnes Lantfrid im gleichen Dorf, im 6. Regierungsjahr unseres Herrn Karl l., unter Abt Gundeland Im gleichen Jahr machen auch wir, Wisigart und mein Sohn Lantfrid, gemeinsam dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius eine Schenkung. Der Leib des Heiligen ruht im Oberrheingauer Kloster Lorsch, dem der ehrwürdige Herr Gundeland als Abt vorsteht. Ich wünsche meiner Schenkung ewigen Bestand. Auf Grund dieser Vereinbarung schenke ich in Dossenheim (n. Heidelberg) einen Weinberg, aus dem 30 Eimer Wein geerntet werden können, auf ewig zu eigen. Geschehen im Kloster Lorsch am 5. Juli (774). Handzeichen der Wisigard und ihres Sohnes Lantfrid, welche gebeten haben, daß diese Schenkungsurkunde aufgestellt und gefertigt werde. Handzeichen von Ratbert, Gerold, Wolfbert, Grawo und Haribert, Beinhard. Ich, Samuel, war der Schreiber.
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