Urkunde 396 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 396 (1. Dezember 828 — Reg. 3232) Schenkung des Hunger in demselben Dorf unter König Ludwig und Abt Adalung Im 15. Regierungsjahr unseres Herrn, des Königs Ludwig (des Frommen). Ich, Hunger, mache eine Vergabung zu meinem und meiner Mutter Seelenheil. Sie gelte dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, dessen Leib im Oberrheingauer Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Herr Adalung als Abt vorsteht. Die Gabe sei für ewige Zeiten bestimmt und ich erkläre, daß sie freiwillig erfolgt. Ich übergebe und übertrage mein Eigentum im Ladengau, und zwar in Hillinbach (Wüstung, Flur Höllenbach n. Heidelberg-Handschuhskeim), nämlich einen Weinberg, unter dem gegenwärtigen Tage im Namen Gottes auf ewige Zeiten zu eigen. Von heute an und für die Zukunft soll er jener heiligen Stätte zu Nutz und Vorteil dienen. Urkund dessen untenstehende Fertigung. Geschehen im Kloster Lorsch am l. Dezember (828). Handzeichen des Stifters Hunger. Handzeichen der (Zeugen) Reginbert, Gundold, Bernher, Uogo Engilbald, und Beinhard, Sigibert. Altwin war der Schreiber. DOSSENHEIM


Kommentare und Probleme an: hstoyan@informatik.uni-erlangen.de