Urkunde 395 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 395 (25. April 805 — Reg. 2921) Schenkung der Gozdrudis in demselben Dorf im 37. Jahr unseres Herrn, des Königs (und Kaisers) Karl, unter Abt Adalung In Gottes Namen mache ich, Gozdrud, zu meinem und meines Sohnes Humbert Seelenheil eine fromme Stiftung. Sie ist bestimmt für den heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, dessen Leib im Oberrheingauer Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Adalung als Abt vorsteht. Ich schenke als ewiges Eigentum einen Weinberg in Hillinbach (Wüstung, Flur Höllenbach n. Heidelberg-Handschuhsheim), der von allen Seiten von Liegenschaften des Hl. Nazarius eingeschlossen ist. Der Vertrag ist damit in Kraft getreten. Geschehen im Kloster Lorsch am 25. April (805). Handzeichen der Schenkgeberin Gozdrud. Handzeichen des (Zeugen) Hadebert.


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