Urkunde 393 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 393 (18. August 792 — Reg. 2392) Schenkung von Hildibald und Helmbald im gleichen Dorf, im 24. Regierungsjahre unseres Herrn, des Königs Karl L, unter Abt Richbod Wir, Hildibald und mein Bruder Helmbald, wollen im Namen Gottes zu unserem und unseres Bruders Willibald Seelenheil ein gutes Werk vollbringen. Wir machen eine Vergabung an den heiligen Märtyrer Christi Nazarius, dessen Leib in dem in pago rinensi (im Oherrheingau) am Flusse Wisscoz (Weschnitz) gelegenen Kloster La.m(esham = Lorsch) ruht, das unter der Leitung seines Abtes, des verehrungswürdigen Herrn Richbod steht. Wir schenken in Hillinbach (Wüstung, Flur Höllenbach n. Heidelberg-Handschuhsheim) ein zur Weingarten-Anlage geeignetes Neuland, das teilweise schon bepflanzt ist, damit es künftig auf Grund vorliegender Vereinbarung jener Stätte steigenden Nutzen bringe. Geschehen im Kloster Lorsch am 18. August (792). Handzeichen von Hildibald und Helmbald, welche gebeten haben, daß diese Schenkungsurkunde ausgestellt und gesetzlich einwandfrei gefertigt werde. Ich, Reginbert) habe sie geschrieben.


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