URKUNDE 391 (6. März 782 — Reg. 1703) Schenkung des Giselhelm in Höllenbach Ich, Giselhelm, übereigne im Namen Gottes eine Spende. Sie sei gewidmet dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, dessen Leib im Oberrheingauer Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Herr Gundeland (richtig: Helmerich) als Abt vorsteht. Meine Gabe, 122 der ich ewige Erhaltung wünsche, ist ein Weinberg in Hillinbach (Wüstung Höllenbach, Flur n. Heidelberg-Handschuhsheim) und mein Anteil an der am Flusse Ulvana (siehe oben!) gelegenen Aue, den Madalolt nicht übergeben hat. Diese Besitztümer übergebe und übertrage ich vom gegenwärtigen Tage an im Namen Gottes, gestützt auf Handgelöbnis und Vertrag, auf ewige Zeiten. Geschehen im Kloster Lorsch im 14. Regierungsjahr unseres Herrn Karl, am 6. März (782). Handzeichen des Giselhelm, der diese Schenkung gemacht hat. Ich, Rudolf, habe sie schriftlich festgehalten.
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