Urkunde 388 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 388 (26. April 778 — Reg. 1390) Schenkung des Heribert im gleichen Dorf unter Abt Gundeland Im 10. Regierungsjahr unseres Herrn Karl, des ruhmreichsten Kaisers (richtig: Königs), schenke ich, Haribert, für das Seelenheil des Gumpert das, was dieser selbst mir aus seiner Besitzerhand in Gegenwart von Zeugen übergeben hat, dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius. Der Heilige ruht im Oberrheingauer Kloster Lorsch, dem der ehrwürdige Gundeland als Abt vorsteht. Meine Vergabung, der ich ewigen Bestand wünsche, ist ein Weinberg im Ladengau, und zwar in "' Uda, ebenfalls eine gottgeweihte Frau == Tochter von Teutaccar und Freiheida und Schwester von Folcheit (Siehe u. a. Urk. Nr. 198). 121 Hillinbach (Wüstung n. Heidelberg-Handschuhsheim, Flur Höllenbach). Er diene künftig jener heiligen Stätte auf Grund des vorliegenden Vertrages zur Verbesserung ihrer Einkünfte. Geschehen im Kloster Forsch am 26. April (778). Handzeichen des Heri-bert, von dem diese Schenkung herrührt. Handzeichen von Herirat, Erchanfrid Wigo, und Ratfrid, Giselhelm. Ich, Grimar, habe (diese Urkunde) geschrieben.


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