Urkunde 387 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 387 (30. Januar 776 — Reg. 1256) Schenkung des Giselhelm in Höllenbadi im 8. Regierungsjahre unseres Herrschers Karl, des großen Königs, unter Abt Gundeland Unter der Regierung unseres Herrn, des ruhmreichsten Königs Karl, im 8. Jahre seiner Herrschaft, teile ich, Giselhelm, dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius eine Spende zu. Der Heilige ruht leibhaftig in dem am Flusse Wisscoz (Weschnitz) gelegenen Ober-rheingauer Kloster Lorsch, dem der ehrwürdige Herr Gundeland als Abt vorsteht. Meine Schenkung soll nach meinem Willen für ewige Zeiten bestimmt sein. Ich schenke einen Weinberg in Hillinbach (Wüstung, Flur Höllenbach n. Heidelberg-Handschuhsheim) vom gegenwärtigen Tage an als immerwährendes Besitztum, damit es auch späterhin jener Stätte zu steigendem Nutzen gereiche. Der Vertrag gilt damit als abgeschlossen. Geschehen im Kloster Lorsch am 30. Januar (776). Handzeichen von Giselhelm, der diese Schenkung machte. Handzeichen der (Zeugen) Gerold, Ermenold und Einhard, Arnhelm. Ich, Grimar, habe dies geschrieben.


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