Urkunde 3801 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 3801 (31. August 772 — Reg. 795) Schenkung des Gerrich unter König Karl und Abt Gundeland (Vgl. Urk. Nr. 98) In Christi Namen, am 31. August im 4. Jahr (772) des Königs Karl. Wir, Gerrich und meine Gattin Ratgart, machen eine Vergabung an den heiligen Märtyrer T^(azarius), dessen Leib im Lorscher Kloster ruht, dem der ehrwürdige Gundeland als Abt vorsteht. Wir schenken alles, was wir in Fresia (Friesland), in dem Orte) welcher Forsmarsche (oder Forismarische; „Föhren-Marschen"; Elshout nw. Hertogenbosch; von der See verschlungen) genannt wird, gelegen in Engil'brechtes ambehte (Engelberts Amtsbezirk, Untergrafschaft, Ämterlehen, Am-bachtslehen, feudum officii), und zwar in Tesla (Gau Texel), ferner in Leunspih (unbekannt, wohl ebenfalls im Meer versunken), in Helicriches ambahte (in Helicrichs Amtsbezirks), endlich in Elisholz (Elshout nw. Hertogenbosch), gelegen zwischen Renus (Rhein) und Masa (Maas), besitzen, außerdem noch sechs Leibeigene. Geschlossen und gefertigt. Geschehen im Lorscher Kloster. Zeit wie oben.


Kommentare und Probleme an: hstoyan@informatik.uni-erlangen.de