URKUNDE 380 (12. Juni 829 — Reg. 3237) Schenkung der Adalsuind Im 16. Jahre des Kaisers Ludwig (des Frommen). Ich, Adalsuint, mache zu meinem und meines Mannes Ruotpert Seelenheil eine Vergabung an den heiligen Märtyrer Christi Nazarius, dessen Leib im Oberrheingau dort ruht, wo der ehrwürdige Herr Adalung Abt ist. Ich will als Geschenk meinen Weinberg in Hantscuhesheim (Heidelberg-Handschuhsheim) übergeben. Derselbe liegt zwischen den Weinbergen der Söhne des Engilbert und der Söhne des Willo. Ich schenke meinen Weinberg zur Gänze, damit er künftig, gestützt auf diesen Vertrag, jener Stätte zum Nutzen gereiche. Geschehen im Kloster Lorsch am 12. Juni (829). Handzeichen der Adalsuind, auf deren Bitte diese Schenkung festgestellt und festgehalten wurde. Handzeichen von Gerold, Eberhelm und Wolfhard, Theotmar. (Angeschlossen die Aktennotiz:) Ferner gab Gumbert in Handschuhsheim in Gegenwart der gleichen Zeugen zehn Morgen Land.
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