Urkunde 375 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 375 (4. Juli 826 — Reg. 3208) Schenkung der Theoda im gleichen Dorf im 13. Regierungsjahre des Kaisers Ludwig (des Frommen) unter Abt Adalung Ich, Theoda, will im Namen Gottes und zu meinem Seelenheile dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius ein Geschenk zuwenden. Der Leib des Heiligen ruht im Ober-rheingauer Kloster Lorsch, in dem der ehrwürdige Herr Adalung Abt ist. Nach meinem Willen soll das betreffende Gut für ewige Zeit hingegeben sein. Ich schenke mein Besitztum 114 in pago lubodfonensi = im Ladengau) und zwar eine Hofreite und alles das, was dazugehört und außerdem noch zwei Leibeigene, nämlich Erlebald und Pertsuint und überhaupt alles, was ich in jenem Dorf und in Jenem Gau besitze) alles und in allen seinen Bestandteilen. Ich übergebe und übertrage diese Güter vom gegenwärtigen Tage an, gestützt auf regelrechten Vertrag, als ewigen Besitz, damit sie jederzeit jener Stätte zu Nutz und Vorteil gereichen mögen. Geschehen im Kloster Lorsch am 4. Juli (826). Handzeichen der Theoda, welche gebeten hat, daß diese Schenkung festgestellt und gesetzlich einwandfrei festgehalten werde. Handzeichen von Sigebert, Adalbald, Betto, Heimirich, Walacmar, Eberhelm) Trutbert, Engilbald, Ratolf Rudwin, Reginbert, und Mazo, Salaman, Gerhoh. Roholf, Gundecar, Ich, Altwin, war der Schreiber.


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