URKUNDE 365 (22. April 805 — Reg. 2919) Schenkung des Hiltdibald im gleichen Dorf Im 37. Regierungsjahr unseres Herrn Karl, des gütigsten Kaisers, schenke auch ich, Hiltdibald, im Namen Gottes und zu meinem Seelenheil — und alles übrige wie oben — bis: in Hantscuhesheim (Heidelberg-Handschuhsheim) einen Weinberg und eine Wiese im Ertrage von einem Fuder Heu. Ferner schenken wir, ich und meine Gattin Ratdrud, im Chrehgowe (im Kraichgau), in Menzingun (Menzingen ö. Bruchsal nö. Karlsruhe) vier Joch Ackerland. Wir übergeben und übertragen das alles vorn gegenwärtigen Tage an aus unserem Besitzrecht in das Eigentums- und Herrenrecht des Hl. Nazarius — und alles übrige wie oben — bis: Geschehen im Kloster Lorsch am 22. April (805). Handzeichen von Hiltdibald und Ratdrud, welche gebeten haben, daß diese Schenkungsurkunde ausgestellt und rechtswirksam bekräftigt werde. Handzeichen von Erkanbert, Reginbald und Nordiwin, Dudo. Ich, Reginbert, habe dies geschrieben.
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