URKUNDE 359 (9. Februar 797 — Reg. 2570) Schenkung des Erkanbert im oben genannten Dorf Im 29. Regierungsjahr unseres Herrn Karl, des ruhmreichen Kaisers (richtig: Königs), übergebe ich, Erkanbert, zum Seelenheile des Hunold dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, dessen Leib im Oberrheingauer Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Herr Richbod als Abt vorsteht, eine Spende, von der ich wünsche, daß sie ewig bestehen bleibe. Ich schenke mein Eigentum, 20 Joch Ackerland, im Ladengau zwischen Hantscuhesheim (Heidelberg-Handschuhsheim) und 107 Tutilesheim (? DUdelsheim w. Büdingen nö. HanetufM.)* gelegen. Vom gegenwärtigen Tag an übergebe und übertrage ich dies im Namen Gottes als ewiges Besitztum. Vertragsfertigung. Geschehen im Kloster Lorsch am 9. Februar (797). Handzeichen von Erkanbert, welcher gebeten hat, daß diese Schenkungsurkunde ausgestellt und bekräftigt werde. Ich, Reginbert, habe sie geschrieben.
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