Urkunde 3559 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 3559 (2. Oktober 769 — Reg. 435) Schenkung des Lanbolt in Hirschlanden unter Abt Gundeland und König Karl In Gottes Namen will ich, Lantbolt, eine Schenkung an den heiligen Märtyrer ~N(aza-rins) vornehmen. Der Leib des Heiligen ruht im Lorscher Kloster, dessen leitender Abt der ehrwürdige Gundeland ist. Ich übergebe in pago Glemisgowe (im Glemsgau), und zwar im Dorf Hirslande (Urk. 3557) sowie in Tizingen (Urk. 3558) acht Hofreiten und vier Hofreiten, ferner zwölf Bodenanteile und acht Leibeigene, Damit ist der Vertrag abgeschlossen. Geschähen im Lorscher Kloster am 2. Oktober im l. Jahr (769) des Königs Karl.


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