URKUNDE 348 (13. Dezember 787 — Reg. 1983) Schenkung des Sicco am 13. Dezember oben genannten Jahres Ich, Sicco, mache in Gottes Namen für die Seele meiner Gattin Angilburga eine Vergabung in Hantscuhesheim (Heidelberg-Hanclschuhsheim) im Ladengau, zum Vorteil des Hl. Nazarius, dessen Leib im Oberrheingauer Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Herr Richbod als Abt vorsteht. Nach meinem Willen soll meine Gabe ewigen Bestand haben. Ich schenke meinen Anteil an einem Weinberg in Handschuhsheim, der mir durch meine schon genannte Gattin von Rechts wegen zukam. Das Grundstück reicht unten bis an das Bächlein, oben bis an die (Liegenschaft der) Kirche von Lobetdenburg (Ladenburg). Die Übergabe erfolgt zur Gänze vom gegenwärtigen Tage an und für alle Zukunft, damit die Spende jener Stätte jederzeit Nutzen bringe. Zu diesem Bebufe erfolgt die vertragliche Fertigung. Geschehen im Kloster Lorsch. Handzeichen des Schenkgebers Sicco, Handzeichen von Saleman, Liobbold, Hiltdibald, Milo, Hartdrad, Starcher und Nortwin, Biricho. Schreiber: Samuel,
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