Urkunde 3459 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 3459 (27. Juli 778 — Reg. 1438) (Schenkung) des Ruthelm in Ringenheim unter König Karl und Abt Gundeland In Christi Namen, am 27. Juli im 10. Jahr (778) des Königs Karl. Wir, Ruthelni und Willehelm, übereignen Besitzungen an den heiligen Märtyrer ^(azarius), dessen Leib im Lorscher Kloster ruht, in dem der ehrwürdige Gundeland als Abt waltet. Wir wünschen unserer Vergabung ewigen Bestand und erklären, daß sie auf unserem durchaus freien Willen beruht. Wir schenken alles, was wir in pago Moynachgowe (im Maingau), im Dorf Grimincheim (Ringenheim; Wüstung nw. Großostheim sw. Aschaffenburg) besitzen und zudem noch einen Knecht. Geschlossen und gefertigt. Geschehen im Lorscher Kloster. Zeit wie oben. GAUE MIT GERINGEREM LORSCHER GRUNDEIGENTUM (Urkunden Nrn. 3460—36)0; in Schwaben, Franken und Hessen, im Elsaß und am Niederrhein. Es handelt sich um Gaue mit weniger dichtem Streubesitz und um Nachträge zu bereits beschriebenen Gebieten. Im wesentlichen stammen die Schenkungen aus folgenden 37 Gauen: Ahrgau Brettengau Glemsgau Kochergau Alpengau Deutzgau Gozfeldgau Ladengau Altgau Elsenzgau Grabfeldgau Largau Ammergau Engersgau Hessengau Murrgau Bidgau Gartachgau Jagstgau Moselgau 189 Nagoldgau Pfinzgii.u Nahegau Plumgau Oberlahngau Rangau Pernaffa, Rodgau Salzgau Ufgau Schefflenzgau Waldgau Schmiegau Waldsassengau Trachgau Wetterau Zabergau.)


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