Urkunde 3458 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 3458 (5. Juli 798 — Reg. 2632) Schenkung des Ruthart im Dorf Raibach unter Richbod und König Karl In Gottes Namen und zum Seelenheil des Ruthart und seiner Gattin Irminburg will ich, Ruthart, eine gute Tat vollbringen. So nehme ich denn eine Schenkung an den heiligen Märtyrer ~N(azarius) vor, dessen Leib im Lorscher Kloster ruht, dem der ehrwürdige Richbodo als Abt vorsteht. Nach meinem Willen soll die Schenkung für alle Zelten in Kraft bleiben, und ich versichere, daß sie auf meinen vollkommen unabhängigen Willen zurückgeht. Ich schenke in pago Moynachgowe (im Maingau), im Dorf Reginbach (Raibach ö. Neustadt sw. Aschaffenburg/M.) am Flusse Mimelinga (Müm-ling; linker Main-Nebenfluß unweit Aschaffenburg) eine Hofreite und drei Leibeigene. Die Schenkung ist damit in Rechtskraft erwachsen. Geschehen im Lorscher Kloster am 5. Juli im 30. Jahr (798) des Königs Karl.


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