Urkunde 3419 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 3419 (18. November 796 — Reg. 2562) Schenkung des Ekkehart in der Bellinger Gemarkung unter König Karl und Abt Richbod In Christi Namen, am 18. November im 29. Jahr (796) des Königs Karl. Wir, Ekkehart und Sigehart, widmen dem heiligen Märtyrer ^(azarius) eine Gabe. Der Leib des Heiligen ruht im Lorscher Kloster, dessen Herr der ehrwürdige Abt Richbodo ist. Die Schenkung soll nach unserem Willen für ewige Zeiten bestimmt sein und ist, wie wir 178 beurkunden, ganz freiwillig vorgenommen worden. Wir schenken alles, was wir in pago Moynachgowe (im Maingau), in Bellinger marca (in der Gemarkung Bellingen; Wüstung s. Offenbach/M.) besitzen, in ähnlicher Weise auch in Rotaher marca (in der Gemarkung Roden; N.-, 0.-; s. Offenbach/M.) und in Bermotesheim (Bermersheim nw. Worms am Rhein), ferner noch 36 Leibeigene. Die Vereinbarung ist damit rechtswirksam geworden. Geschehen im Lorscher Kloster. Zeit wie oben.


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