Urkunde 3372 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 3372 (30. Mai 774 — Reg. 1016) Schenkung der Liutswint im Dorf Vilbel unter König Karl und Abt Gundeland In Christi Namen, am 30. Mai im 6. Jahr (774) des Königs Karl. Ich, Liutsuint (gespr. Lütswint), nehme zu meinem Seelenheil eine Schenkung an den heiligen Märtyrer ~N(aza-rius) vor. Sein Leib ruht im Lorscher Kloster, dessen Vorsteher der ehrwürdige Abt Gundeland ist. Es ist mein Wunsch, daß diese Stiftung von ewiger Dauer sei, und ich erwähne ausdrücklich, daß sie vollkommen freiwillig erfolgt, ich schenke alles, was ich in pago Nitachgowe (im Niddagau), im Dorf Felwila (Vilbel n. Frankfurt/M.) besitze, dazu noch einen Knecht. Geschlossen und gefertigt. Zeit wie oben.


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