URKUNDE 3332 (28. Oktober 781? — Reg. 1913) Schenkung des Folcbert in Eschbach unter Abt Helmeridi und König Karl* In Christi Namen, am 28. Oktober im 24. Jahr des Königs Karl. (Statt XXIlll. Jahr == 791 eher: Xllll. Jahr = 781.) Wir, Folcbert und meine Gattin Gundrath, machen eine Vergabung an den heiligen Märtyrer ^(azarius), dessen Leib im Lorscher Kloster ruht, in dem der ehrwürdige Helmerich (778—784) die Abtwürde innehat. Es ist unser Wunsch, daß diese Stiftung von ewiger Dauer sei, und wir erwähnen ausdrücklich, daß sie auf völlig freiem Willen erfolgt. Wir schenken alles, was wir in pago Nitachgowe (im Niddagau.), in Aschenbach (Eschbach, wie 3328), ferner in Botmarsheim (Bommersheim n. Frankfurt-Höchst) zwei Hüben und zehn Leibeigene. Damit ist der Vertrag abgeschlossen. Geschehen im Lorscher Kloster. Zeit wie oben. * Wiedergabe des Rubrums erfolgte nach der Handsdirift. Die Glöckner-Ausgabe nennt irrtüm-lidi den Abt Gundeland. 155
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