URKUNDE 3296 (12. Juni 771 — Reg. 645) Schenkung des Willibert in der Eutinger Gemarkung unter König Karl und Abt Gundeland In Christi Namen, am 12. Juni im 3. Jahr (771) des Königs Karl. Ich, Willebert, lasse dem heiligen Märtyrer N(azarius) eine Schenkung zukommen. Der Leib des Heiligen ruht im Lorscher Kloster, dessen Herr der ehrwürdige Abt Gundeland ist. Es ist mein Wille, daß meine Gabe für ewige Zeiten dargereicht sei, und ich bestätige, daß sie durchaus freiwillig geboten wurde. Ich schenke alles, was ich in pago Alemanniae (im Gau Aleman-niens), in Hotmundes marca (in der Gemarkung Eutingen nö. Horb?), im Dorf Dalingen (Tellingen, Wüstung bei Aldingen nw. Spaichingenf — Talheim bei Eutingen?) besitze. Es erfolgt förmlicher Vertragsabschluß. Geschehen im Lorscher Kloster. Zeit wie oben.
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