Urkunde 3291 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 3291 (11. September 781 — Reg. 1631) Schenkung der Lantswint in der Hodifrankenheimer Gemarkung unter Abt Helmericfa und König Karl Im Namen Gottes wende ich, Lantsuint, dem heiligen Märtyrer N(azarius) eine Gabe zu. Der Leib des Heiligen ruht im Lorscher Kloster, in dem der ehrwürdige Helmench die Abtwürde innehat. Ich bestimme, daß meine Schenkung für alle Ewigkeit gültig bleiben soll, und bekräftige den gänzlich freien Willen, mit dem sie gemacht wurde. Ich übergebe in pago Alemannorum (im Alemannengau), in Franchenheimer marca (in der Gemarkung Hochfrankenheim w. Brumat n. Straßburgl Elsaß? — Die Urkunde wäre dann falsch eingeordnet — ), 15 Morgen Land, eine Wiese mit einem Jahresertrag von acht Fuder Heu und zwei Leibeigene. Geschlossen und gefertigt. Geschehen im Lorscher Kloster am II. September im 13. Jähr (781) des Königs Karl.


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