URKUNDE 3272 (17. September 772 — Reg. 805) Schenkung des Franko im gleichen Dorf unter Kaiser Karl und Abt Gundeland In Christi Namen, am 17. September im 4. Jahr (772) des Königs Karl. Ich, Franchin, übergebe dem heiligen Märtyrer ^(azarius), dessen Leib in dem vom ehrwürdigen Abt Gundeland verwalteten Lorscher Kloster ruht, Liegenschaften. Ich bestimme, daß meine Spende für alle Ewigkeit gültig bleiben soll und bekräftige den gänzlich freien Willen, mit dem ich sie gemacht habe. Ich schenke in pago Alemannorum (im Gau der Alemannen), in Bertoldesbaren (in der Bertoldsbaar; siehe Urkunde 3270), und zwar in Wisunsteten (Wiesenstetten nw. Haigerloch in Hohenzollern sw. Stuttgart) eine Herrenhof reite mit Haus, zwölf Hüben, zwei Waldanteile und zwanzig Leibeigene, ferner in Muliheim (Mühlheim n8. Sulz sw. Stuttgart) eine Hube und sechs Leibeigene. Der Besitzwechsel ist damit vollzogen. Geschehen im Lorscher Kloster. Zeit wie oben.
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