Urkunde 3141 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 3141 (29. April 775 — Reg. 1163) Schenkung der Meginburc in der Girmeser Gemarkung unter König Karl und Abt Gundeland (Vgl. Urk.. Nr. 3692b) In Christi Namen, am 29. April im 7. Jahr (77!) des Königs Karl. Ich, Meginburc, will eine Schenkung an den heiligen Märtyrer t^(azarius) vornehmen, dessen Leib in dem in der Obhut des ehrwürdigen Abtes Gundeland stehenden Lorscher Kloster ruht. Ich bestimme, daß meine Schenkung für alle Ewigkeit gültig bleiben soll, und bekräftige den gänzlich freien Willen, mit dem ich sie gemacht habe. Ich schenke im Gau Logenehe (im Lahngau), in Germizer marca (in der Gemarkung Girmes; Nieder-Girmes, Ober-Girmes, Wald-Girmes n. und nö. Wetzlar/L.) eine Hube. Darauf erfolgte feierliches Handgelöbnis. Geschehen im Lorscher Kloster. Zeit wie oben.


Kommentare und Probleme an: hstoyan@informatik.uni-erlangen.de