URKUNDE 3137 (29. Juni 788 — Reg. 2053) Schenkung der Willesuint im gleichen Dorf (Vgl. Urk. Nr. 3709a) In Christi Namen, am 29. Juni im 20. Jahr (788) des Königs Karl. Ich, Willesuint, lasse dem heiligen Märtyrer Nfazarius), dessen Leib in dem vom ehrwürdigen Abt Richbodo betreuten Lorscher Kloster ruht, eine Schenkung zukommen. Es ist mein Wille, daß meine Gabe für ewige Zeiten dargereicht sei, und ich bestätige, daß sie durchaus freiwillig geboten wurde. Ich schenke im Gau Logenehe (im Lahngau), im Dorf Retenbach (wie Urk. 3136) zwei Hofreiten und 57 Morgen Land, ferner in Walehesdorph (wie Urk. 3133) drei Hofreiten und 22 Morgen Land, endlich in Gunnuser marca (wie Urk. 3071) eine Hofreite mit 14 Morgen Land, alles als unvergängliches Eigentum. Die Schenkung ist damit in Rechtskraft erwachsen. Geschehen im Lorscher Kloster. Zeit wie oben.
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