Urkunde 3133 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 3133 (28. Mai 774 — Reg. 1011) Schenkung des Gerbolt in Walsdorf unter König Karl und Abt Gundeland (Vgl. Urk. Nr. 3690a) In Christi Namen, am 28. Mai im 6. Jähr (774) des Königs Karl. Ich, Gerbolt, mache dem heiligen Märtyrer N(azarius), dessen Leib im Lorscher Kloster ruht, dem der ehrwürdige Gundeland als Abt vorsteht, eine Schenkung. Die Zuwendung soll, wie ich wünsche, immer erhalten bleiben, und ich stelle fest, daß ausschließlich mein freier Wille dafür bestimmend war. Ich schenke im Gau Logenehe (im Lahngau), in Walehestorpher marca (in der Gemarkung Walsdorf; Wüstung am Welschbach 8. Wetz-lar?) und in Holzhusen (Dornholzhausen so. Wetzlar? — Kaltenholzhausen s. Limburgf — Linden-holzhausen so. Limburg? — Munchholzhausen ö. Wetzlar?) fünfzig Morgen Land, eine Wiese und vier Leibeigene. Das Abkommen ist damit in Kraft getreten. Geschehen im Lorscher Kloster. Zeit wie oben.


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