URKUNDE 3128 (13. September 804? — Reg. 2932) Schenkung des Walthelm in der Gemarkung Leihgestern unter Abt Adalung und König Karl (Vgl. Urk. Nr. 3724a) Ich, Walthelm, richte im Namen Gottes eine Schenkung an den heiligen Märtyrer ^(azarius) aus. Sein Leib ruht im Lorscher Kloster, dessen Vorsteher der ehrwürdige Abt Adalung (1. X. 804 bis 24. VIII. 837) ist. Die Übergabe erfolgt nach meinem Wunsch für immer und, wie ich ausdrücklich betone, aus freien Stücken. Ich schenke im Gau Logenehe (im Lahngau), in Leitkestre marca (in der Gemarkung Leihgestern s. Gießen/Lahn) alles, was ich habe, ferner in Wetdereiba (in der Wetterau), im Dorf Wizinesheim (Wisselsheim a. d. Wetter n. Friedberg n. Frankfurt/M.) zwei Weinberge, endlich in Holzheim (s. Gießen/L.) drei Morgen Land und fünf Leibeigene. Es erfolgt förmlicher Vertragsabschluß. Geschehen im Lorscher Kloster am 13. September im 36. Jahr (804) des Königs Karl. (Es ist enweder der Abtname Adalung durch Richbod oder das Königsjahr 36 = 804 durch 37 = 80! zu ersetzen.)
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