URKUNDE 3112 (8. September 800 — Reg. 2699) Schenkung des Reginher im gleichen Dorf unter König Karl und Abt Ricfabod (Vgl. Urk. Nr. 3722a) In Christi Namen, am 8. September im 32. Jahr (800) des Königs Karl. Zu meinem Seelenheil mache ich, Reginher, eine Schenkung zugunsten des heiligen Märtyrers ~N(aza-ritts). Der Leib des Heiligen ruht im Oberrheingauer Kloster Lorsch, dessen Vorsteher der ehrwürdige Abt Richbodo ist. Die Übergabe erfolgt nach meinem Wunsch für immer und, wie ich ausdrücklich betone, aus freien Stücken. Gemäß nachfolgender Fertigung schenke ich alles, was ich im Gau Logenehe (im Lahngau), im Dorf Wertorph (wie Urk. 3103) an bebauten und brachliegenden Ländereien besessen habe, zudem noch sieben Leibeigene. Geschehen im Lorsdier Kloster. Zeit wie oben. 90
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