URKUNDE 3097 (11. September 774 — Reg. 1084) Schenkung des Giselbert in demselben Dorf unter König Karl und Abt Gundeland (Vgl. Urk. Nr. 3689b) In Christi Namen, am II. September im 6. Jahr (774) des Königs Karl. Ich, Giselbert, mache zu meinem Seelenheil eine Vergabung an den heiligen Märtyrer 'N(azarilts), dessen Leib im Lorscher Kloster ruht, das 'unter der Leitung des ehrwürdigen Abtes Gundeland steht. Es ist mein Wille, daß meine Gabe für ewige Zeiten dargereicht sei, und ich bestätige, daß sie durchaus freiwillig geboten wurde. Ich schenke im Gau Logenehe (Lahngau), in Cleheimer marca (wie Urk. 3095) zwei Hofreiten, zwei Hüben und alles das, was zu diesen Hofreiten an Bauland und Brachland, an Wohn- und Wirtschaftsbauten, an beweglicher und 'unbeweglicher Habe gehört, zudem noch zwei Leibeigene. Diese Urkunde wird hiermit rechtskräftig gefertigt. Geschehen im Lorscher Kloster zur Zeit, wie sie oben bestimmt wurde.
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