URKUNDE 3079 (27. Mai 860 — Reg. 3440) Schenkung des Albolt im gleichen Dorf unter Abt Eigilbert und König Ludwig (Vgl. Urk. Nr. 3736b) Ich, Albolt, mache im Namen Gottes und zu meinem und meines Vaters Wigbodo Seelenheil eine Schenkung an den heiligen Märtyrer ^f(azarius), dessen Leib in dem vom ehrwürdigen Abt Eigelbert geleiteten Lorscher Kloster ruht. Die Schenkung soll nach meinem Willen für ewige Zeiten bestimmt sein und ist, wie ich beurkunde, ganz freiwillig vorgenommen worden. Ich schenke im Gau Logenehe (Lahngau) einen Bifang mit der Bezeichnung „Mitte", gelegen zwischen den Gunnesheimer (wie Urk. 3070) und Wanendorpher (wie Urk. 3041) Gemarkungen. Unter dem gegenwärtigen Tag schenke, übergebe und übertrage ich diesen Bifang als Besitztum für ewig aus meiner Hand in das Eigentumsrecht und unter die Herrschaft des Hl. 'N(azctrius). Die Übergabe ist durchgeführt. Geschehen im Lorscher Kloster am 27. Mai im 20. Jahr (860) des Königs Ludwig (des Deutschen).
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