URKUNDE 3071 (19. Januar 777 — Reg. 1325) Schenkung des Folcbert im gleichen Dorf unter König Karl und Abt Gundeland (Vgl. Urk. Nr. 3693e) In Christi Namen, am 19. Januar im 9. Jahr (777) des Königs Karl. Ich, Folcbert, mache zum Seelenheil des Reginbert eine Vergabung an den heiligen Märtyrer ^(azarius). Sein Leib ruht im Lorscher Kloster, dessen Herr der ehrwürdige Abt Gundeland ist. Die 77 Schenkung soll nach meinem Willen für ewige Zeiten bestimmt sein und ist, wie ich beurkunde, ganz freiwillig vorgenommen worden. Ich schenke im Gau Logenehe (Lahngau), in Gunniser marca (in der Gemarkung Göns; wie Urk. 3070) eine Hofreite, eine Hube und alles das, was zu jener Hofreite an Feldern, Wiesen, Wäldern, Wasservorkommen, Wohnhäusern und Wirtschaftsbauten, an genutztem und brachliegendem Land, an beweglicher und unbeweglicher Habe gehört, außerdem vier Leibeigene. Gemäß nachfolgender Fertigung vertraglich festgelegt. Geschehen im Lorscher Kloster. Zeit wie oben.
Kommentare und Probleme an: hstoyan@informatik.uni-erlangen.de