Urkunde 3068 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 3068 (17. November 789? — Reg. 2147) Schenkung der Frideburc im nämlichen Dorf unter König Karl und Abt Rkfabod (Vgl. Urk. Nr. 3713b) In Christi Namen, am 17. November im 12. Jahr des Königs Karl. (Statt XII. Jahr = 779 eher richtig: XXIl. Jahr == 789.) Zu meinem und meines Sohnes Ruodolf Seelenheil will ich, Frideburc, ein Almosen spenden. Es ist bestimmt für den heiligen Märtyrer T^fazarius), dessen Leib im Lorscher Kloster ruht, dem der ehrwürdige Richbodo als Abt vorsteht. Ich will, daß meine Schenkung für alle Ewigkeit gültig bleiben soll, und bekräftige den gänzlich freien Willen, mit dem ich sie gemacht habe. Gestützt auf diese vertragliche Übereinkunft übergebe ich als Eigentum auf ewige Zeiten alles, was ich im Gau Logenehe (Lahngau), im Dorf 76 Lare (wie Urk. 3065) und in Wanebach (Wambadi n. Kirchhaim ö. MarburgIL.? — Wohnbach so. Gießen/L.?) an Hofreiten, Feldern, Wiesen, Wäldern, Gewässern, Wohn- und Wirtschaftsbauten, an Pflanzland und Brachland besitze. Geschehen im Lorscher Kloster. Zeit, wie oben erwähnt.


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