URKUNDE 3058 (13. März 778 — Reg. 1375) Schenkung der Theutbirg im gleichen Dorf unter König Karl und Abt Gundeland (Vgl. Urk. Nr. 3696a) In Christi Namen, am 13. März im 10. Jahr (778) des Königs Karl. Ich, Theutbirg, lasse dem heiligen Märtyrer 'N(azarMS) zu meinem Seelenheil eine Spende zukommen. Der Leib des Heiligen ruht im Lorscher Kloster, dem der ehrwürdige Gundeland als Abt vorsteht. Nach meinem Willen soll die Schenkung für alle Zeiten in Kraft bleiben, und ich versichere, daß sie vollkommen freiwillig gemacht wurde. Ich schenke im Gau Logenehe (Lahngau), im Dorf Wanendorph (wie Urk. 3041) eine Basilika, welche ebendort in dem Nivora (Nauborn s. W^etzlar) genannten OrtsteU errichtet ist, und alles, was an Hofreiten, Feldern, Wiesen, Wäldern, Gewässern, Pflanzland und Brachland zur Basilika gehört, außerdem noch dreißig Leibeigene und fünf Hüben. In gleicher Weise übergebe ich im Dorf Breitenbach (nw. Wetzlar) am Flusse Lemphia (Lern?) und in Haigrahe (Haiger w. Dillenburg/Dill nw. Wetzlar/Lahn) alles, was ich bisher an Hofreiten, Feldern, Wiesen, Wäldern, Gewässern, Wohn- und Wirtschaftsbauten, an Pflanzland und Brachland besessen habe. Urkund dessen nachfolgende Fertigung. Geschehen im Lorscher Kloster. Tag und Zeit, wie oben erwähnt.
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