URKUNDE 3055 (17. September 797 — Reg. 2597) Schenkung der Rutsuint im gleichen Dorf unter König Karl und Abt Ridibod (Vgl. Urk. Nr. 3721 c) Im Namen Christi, am 17. September im 29. Jahr (797) des Königs Karl. Ich, Rutsuint, mache zu meinem Seelenheil eine Vergabung an den heiligen Märtyrer 'N(azarit^s), dessen Leib in dem unter der Leitung des ehrwürdigen Abtes Richbodo stehenden Lorscher Kloster ruht. Die Schenkung soll nach meinem Willen für ewige Zeiten bestimmt sein und ist, wie ich beurkunde, ganz freiwillig vorgenommen worden. Ich gebe im Gau Logenehe (Lahngau), im Dorf Wanendorph (wie Urk. 3041) vier Hofreiten, neun Leibeigene und alles, was ich dortselbst an Feldern, Wiesen, Wäldern, Wasservorkommen, Wohnhäusern und Wirtschaftsbauten besitze, auf ewig zu eigen. Die Obergabe ist damit durchgeführt. Geschehen im Lorscher Kloster. Zeit wie oben.
Kommentare und Probleme an: hstoyan@informatik.uni-erlangen.de