URKUNDE 3052 (11. Dezember 821 — Reg. 3171) Schenkung des Grimolt im gleichen Dorf unter Abt Adalung und Kaiser Ludwig (Vgl. Urk. Nr. 373 lb) Im Namen Gottes mache ich, Grimolt, zu meinem Seelenheil eine Schenkung für den heiligen Märtyrer ~y^(cl•lanus). Sein Leib ruht im Lorscher Kloster, dessen Aufseher der ehrwürdige Abt Adalung ist. Ich bestimme, daß meine Schenkung für alle Ewigkeit gültig bleiben soll und bekräftige den gänzlich freien Willen, mit dem ich sie gemacht habe. Ich gebe im Gau Logenehe (Lahngau), im Dorf Wanendorph (wie Urk. 3041) vier Hüben und fünf Leibeigene auf ewig zu eigen in der Absicht, daß dadurch von heute an und für alle Zukunft sich die wirtschaftliche Lage jenes Klosters verbessere. Damit vorliegende Schenkungsurkunde jederzeit gefestigt und unanfechtbar verbleibe, erfolgt die förmliche Fertigung. Geschehen im Lorscher Kloster am II. Dezember im 7. Jahr (821) der Regierung des Kaisers Ludwig (des Frommen).
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