Urkunde 3043 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 3043 (15. Dezember 789 — Reg. 2154) Schenkung der Vuldarhilt im gleidien Dorf unter König Karl und Abt Ridibod (Vgl. Urk. Nrn. 3041 und 3707b — Reg. 1986) In Christi Namen, am 15. Dezember im 22. Jahr (789) des Königs Karl. Ich, Vuldarhilt (Woldarhilt), entrichte zum Heil meiner Seele eine Spende an den heiligen Märtyrer ~N(azarius), dessen Leib im Lorscher Kloster ruht, dem der ehrwürdige Richbodo als Abt vorsteht. Nach meinem Willen soll die Schenkung für alle Zeiten in Kraft bleiben, und ich versichere, daß sie vollkommen freiwillig gemacht wurde. Ich schenke auf ewig zu eigen im Gau Logenehe (Lahngau), im Dorf Wanendorph (wie Urk. 3041) vier Hofreiten und alles, was ich ebendort an (weiteren, kleineren) Hofreiten, Feldern, Wiesen, Wäldern, Gewässern, Wohnhäusern und Wirtschaftsbauten, an bepflanztem und unbepflanztem Land besitze, außerdem 26 Leibeigene. Geschlossen und gefertigt. Geschehen im Lorscher Kloster. Zeit wie oben.


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