URKUNDE 3042 (29. Mai 775 — Reg. 1012) Schenkung des Werenolf im gleichen Dorf unter Abt Gundeland und König Karl (Vgl. Urk. Nr. 3689a) Im Namen Gottes entbiete ich, Werenolf, zu meinem Seelenheil eine Gabe. Sie ist bestimmt für den heiligen Märtyrer 'N(azarit^s), dessen Leib im Lorscher Kloster ruht, in dem der ehrwürdige Gundeland als Abt waltet. Ich wünsche meiner Vergabung ewigen Bestand und erkläre, daß sie auf meinem vollkommen freien Willen beruht. Ich schenke im Gau Logenehe (Lahngau), im Dorf Wanendorph (siehe obige Urkunde) fünf Joch Ackerland. Am heutigen Tage schenke, übergebe und übertrage ich dieses Land als ewiges Eigengut aus meiner Hand in das Besitz-und Herrenrecht des Hl. ~N(azarius). Die Schenkung ist damit in Rechtskraft erwachsen. Geschehen im Lorscher Kloster am 29. Mai im 7. Jahr (775) des Königs Karl.
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