Urkunde 3028 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 3028 (29. April 771 — Reg. 607) Schenkung der Heckehilt in Langsdorf unter König Karl und Abt Gundeland (Vgl. Urk. Nr. 3742c) Im Namen Christi, am 29. April im 3. Jahr (771) des Königs Karl. Wir, Heckehilt und mein Sohn Hertuic, weisen dem heiligen Märtyrer N(azarius) eine Spende zu. Der Leib des Heiligen ruiht in dem vom ehrwürdigen Abt Gundeland betreuten Lorscher Kloster. Die Schenkung soll nach unserem Willen für ewige Zeiten bestimmt sein und ist, wie wir beurkunden, ganz freiwillig vorgenommen worden. Wir übergeben im Gau Wettereiba (Wetterau), im Dorf Lanctorp (Langsdorf nö. Butzbach s. Gießen) zwanzig Joch Ackerland. Dieses soll auf ewig Eigengut mit dem Wunsche bleiben, daß es von heute an und für alle Zukunft den Lebensuntenhalt der genannten Klostergemeinschaft verbessere. Geschlossen und gefertigt. Geschehen im Lorsdier Kloster. Tag und Zeit wie oben.


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