URKUNDE 3021 (4. Mai 792 — Reg. 2368) Schenkung der Eckehilt in Altenstadt unter Abt Ridibod und König Karl (Vgl. Urk. Nr. 3759c) Im Hinblick auf die Vergeltung in der Ewigkeit wende ich, Eckehilt, im Namen Gottes dem heiligen Märtyrer ^(azarius) eine Gabe zu. Der Leib des Heiligen ruht im Lorscher Kloster, das unter der Leitung des ehrwürdigen Abtes Richbodo steht. Es ist mein Wille, daß meine Gabe für ewige Zeiten dargebracht sei, und ich bestätige, daß sie durchaus freiwillig geboten wurde. Ich schenke im Gau Wettereiba (Wetterau), im Dorf der Aldenstader marca (Gemarkung Altenstadt w. Büdingen nö. HanaulM.) einen Bifang (vg[. Urk. Nr. 2925), eine Hofreite und vier Joch Ackerland. Das alles soll ewiges Eigentum jenes Klosters in der Weise sein, daß es ihm von diesem Tag an zu vermehrten wirtschaftlichen Erfolgen verhelfe. Die Vereinbarung ist damit rechtswirksam geworden. Geschehen im Lorscher Kloster am 4. Mai im 24. Jahr (792) des Königs Karl.
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