URKUNDE 3016 (21. Januar 776 — Reg. 1255) Schenkung der Gersuint in Feldheim unter König Karl und Abt Gundeland (Vgl. Urk. Nr. 3748a) Im Namen Christi, am 21. Januar im 8. Jahr (776) des Königs Karl. Zu meinem Seelenheil mache ich, Gersuint, eine Vergabung an den heiligen Märtyrer ^(azarius), dessen Leib in dem vom ehrwürdigen Abt Gundeland geleiteten Lorscher Kloster ruht. Ich bestimme, daß meine Spende für alle Ewigkeit gültig bleiben soll, und bekräftige den gänzlich freien Willen, mit dem ich sie gegeben habe. Ich schenke im Gau Wettereiba (Wetterau), im Dorf Veitheim (Feldheim; Wüstung nö. Utphe so. Gießen] Lahn) sieben Joch Ackerland und eine Wiese. Unter dem heutigen Tag schenke, übergebe und übertrage ich dies alles aus meinem gesetzlichen Besitz in das Eigentumsrecht und unter die Herrschaft des Hl. N(aza-ritts). Möge er alles auf ewig besitzen. Vertraglich abgeschlossen. Geschehen im Lorscher Kloster. Zeit, wie oben erwähnt.
Kommentare und Probleme an: hstoyan@informatik.uni-erlangen.de