URKUNDE 3013 (1. Juni 798 — Reg. 2622) Schenkung des Lübert unter Abt Ridibod und Konig Karl (Vgl. Urk. Nr. 3763a) In Gottes Namen will ich, Liubert (gespr. Lübert), zu meinem Seelenheil ein Almosen spenden. Ich wende es dem heiligen Märtyrer N(azarius) zu, dessen Leib im Lorscher Kloster ruht, das unter der Aufsicht des ehrwürdigen Abtes Richbodo steht. Es ist mein Wille, daß meine Gabe für ewige Zeiten dargereicht sei, und ich bestätige, daß sie durchaus freiwillig geboten wurde. Ich schenke im Gau Wetdereiba (Wetterau), im Dorf Stiorstat (Stierstadt s. Bad Homburg v. d. H. n. Frankfurt/M.) zwanzig Joch Ackerland und in der Gemarkung Bucha (Buchen; Mittelbuchen, Wachenbuchen; nw. HanaulM.) eine Hofreite. Möge beides Eigentum auf ewige Zeiten sein. Das Abkommen ist damit in Kraft getreten. Geschehen im Lorscher Kloster am l. Juni im 30. Jahr (798) des Königs Karl.
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