Urkunde 3011 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 3011 (27. September 788 — Reg. 2065) Schenkung des Engilbalt unter König Karl und Abt Richbod (Vgl. Urk. Nr. 3754a) In Christi Namen, am 27. September im 20. Jahr (788) des Königs Karl. Ich, Engilbalt, schenke zu meinem Seelenheil dem heiligen Märtyrer ^(azarius) Güter. Der Leib des Heiligen ruht in dem im Oberrheingau liegenden Lorscher Kloster, dem der ehrwürdige 56 Richbodo als Abt vorsteht. Die Schenkung soll nach meinem Willen für ewige Zeiten bestimmt sein und ist, wie ich beurkunde, ganz freiwillig vorgenommen worden. Gestützt auf diese vertragliche Übereinkunft übergebe ich im Gau Wetdereiba (Wetterau), im Dorf Lichom (Laich, Wüstung ö. Rodheim v. d. H. n. Frankfurt/M.) alles, was ich dort bisher an Hofreiten, Feldern, Wiesen, Wäldern, Gewässern, Wohn- und Wirtschaftsbauten besessen habe. Geschehen im Lorsdier Kloster. Zeit wie oben.


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